Aktuelle Nachrichten – Deutschland
09.07.2006
Berlin - Das Pharmaunternehmen Berlin-Chemie will Schering-Beschäftigten, die nach der Übernahme durch Bayer ihren Job verlieren, einen neuen Arbeitsplatz anbieten. «Wenn es Möglichkeiten gibt, Mitarbeiter zu übernehmen, werden wir das tun», sagte Vorstandschef Reinhard Uppenkamp dem «Tagesspiegel» (Montagausgabe). Uppenkamp erklärte, er habe bereits vergangene Woche ein Gespräch mit dem Personalleiter von Schering geführt.
«Es gehört sich so, dass wir als Berliner Pharmaunternehmen mit den Führungsleuten von Schering reden, wenn wir freie Stellen haben», sagte Uppenkamp. Das Ostberliner Unternehmen, das seit 1992 zur italienischen Menarini-Gruppe gehört, will auch in diesem Jahr 300 neue Arbeitsplätze schaffen. «Wir haben im März den 4.000. Mitarbeiter eingestellt und wollen bis zum Jahresende auf rund 4.300 kommen, davon etwa 100 in Berlin», sagte der Vorstandschef.
Uppenkamp rechnet auch in diesem Jahr mit kräftigem Wachstum. «Wir erwarten zum Jahresende einen Umsatz von 880 Millionen Euro, vor allem wegen des starken Exports. Das bedeutet zweistelliges Wachstum.» Für das nächste Jahr sei er zuversichtlich, die Milliarde zu knacken.
(AP)
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