Berlin – Der Beauftragte der Bundesregierung für die Beziehungen zu Russland, Andreas Schockenhoff, hat den russischen Präsidenten Wladimir Putin für dessen Erklärungen zur Abrüstungspolitik kritisiert. Der Vertrag über die Konventionellen Streitkräfte dürfe nicht mit der Debatte um ein US-Raketenabwehrsystem vermischt werden, sagte Schockenhoff der „Berliner Zeitung“ (Freitagausgabe).
„Diese Diskussion sollte und darf nicht künstlich mit der Frage einer Raketenabwehr verknüpft werden. Hier bestehen überhaupt keine sachlichen Zusammenhänge“, zitierte das Blatt Schockenhoff. Es sei zwar ein konstruktiver Ansatz, die Frage der Einhaltung des KSE-Vertrages im Nato-Russland-Rat zu diskutieren und zu klären, denn dafür sei er geschaffen worden. Allerdings werde Russland dann auch erklären müssen, warum es sich bis heute weigere, seine Streitkräfte aus Moldawien abzuziehen. (AP)
Hier können Sie sich im Newsletter eintragen.
Schlagworte
Russland verweist US-Entwicklungsbehörde USAID des Landes
(19.09.2012)
(29.07.2009)
NATO beendet Eiszeit mit Russland
(05.03.2009)
Steinmeier sieht gute Chancen für Dialog der NATO mit Russland
(05.03.2009)
Erstes NATO-Außenministertreffen mit Clinton
(04.03.2009)
USA lehnt gemeinsame Monderforschung mit Russland ab
(30.04.2007)
NATO und Russland steuern auf neue Konfrontation zu
(26.04.2007)