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Der frühere italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi hat sich nach der Parlamentswahl in Italien offen für eine Zusammenarbeit mit dem Mitte-Links-Bündnis von Pier Luigi Bersani gezeigt. Alle Seiten müssten nun Opfer bringen, sagte Berlusconi angesichts des Patts bei den Parlamentswahlen. "Italien darf nicht unregiert bleiben, wir müssen nachdenken", sagte der frühere Ministerpräsident von Italien in einem Fernsehinterview.
Das Mitte-Links-Bündnis um Bersani hatte bei der Parlamentswahl zwar die Mehrheit im Abgeordnetenhaus erreicht, verfügt im Senat jedoch über keine Mehrheit. Eine stabile Regierung benötigt allerdings in beiden Parlamentskammern eine Mehrheit, um Gesetze verabschieden zu können. Am Ende der durch die unterschiedlichen Mehrheitsverhältnisse komplizierten Verhandlungen über eine Regierungsbildung könnten auch Neuwahlen stehen. Diese lehnte Berlusconi allerdings als nicht sinnvoll ab. Zudem machte der frühere Ministerpräsident von Italien klar, dass er eine Koalition mit dem Zentrumsbündnis des scheidenden Ministerpräsidenten Mario Monti ablehne.
(dts Nachrichtenagentur)
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