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Wichtiger Fortschritt Biden lobt Vereinbarung indirekter Nahost-Friedensgespräche

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09.03.2010

Die USA werden immer an der Seite derer stehen, die für den Frieden Risiken eingehen“, sagte der US-Vizepräsident. „Sie sind bereit, das zu tun“, fügte er an Netanjahu gewandt hinzu. Foto: Debbie Hill, Pool/AP Photo
Die USA werden immer an der Seite derer stehen, die für den Frieden Risiken eingehen“, sagte der US-Vizepräsident. „Sie sind bereit, das zu tun“, fügte er an Netanjahu gewandt hinzu.

Foto: Debbie Hill, Pool/AP Photo

Jerusalem (apn) US-Vizepräsident Joseph Biden hat die Vereinbarung indirekter Friedensgespräche zwischen Israelis und Palästinensern als wichtigen Fortschritt gewürdigt. Die unter Einschaltung eines US-Vermittlers geplanten Verhandlungen sollten das Misstrauen zwischen beiden Seiten verringern, sagte Biden am Dienstag in Jerusalem. Zugleich sicherte er dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu die Solidarität der USA zu. Netanjahu habe bewiesen, dass er für den Friedensprozess auch politische Risiken auf sich nehme, lobte Biden.

„Die USA werden immer an der Seite derer stehen, die für den Frieden Risiken eingehen“, sagte der US-Vizepräsident. „Sie sind bereit, das zu tun“, fügte er an Netanjahu gewandt hinzu.

Israel könne sich der Unterstützung Washingtons sicher sein: „Fortschritte im Nahen Osten gibt es dann, wenn alle wissen, dass kein Blatt zwischen die USA und Israel passt“, sagte Biden. Er erneuerte das „vollkommene Bekenntnis der USA zur Sicherheit“ des jüdischen Staates. In diesem Zusammenhang betonte Biden, die USA würden nicht zulassen, dass der Iran Atombomben entwickle.

Viele Israelis werfen Obama mangelnde Unterstützung vor

Viele Israelis werfen der Regierung von US-Präsident Barack Obama mangelnde Unterstützung vor. Biden wollte offenbar dem Vorwurf entgegentreten, Obama setze sich weniger stark für Israel ein als seine Vorgänger. Diese in Umfragen in Israel wiederholt geäußerte Kritik findet ein Echo bei Unterstützern Israels in den USA und könnte Obamas Demokraten bei den Wahlen zum US-Kongress im November empfindlich schaden.

Obama selbst hat Israel seit seinem Amtsantritt noch nicht besucht. Biden will am Mittwoch in Ramallah mit dem palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas sprechen, ehe er am Donnerstag nach Jordanien weiterreist. (AP)

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