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09.09.2007

Nach Meinung des Künstlers entsprechen diese Gebilde auf Oleanderblättern in Fremont, Kalifornien den legendären Udumbaras.     Foto: The Epoch Times
Nach Meinung des Künstlers entsprechen diese Gebilde auf Oleanderblättern in Fremont, Kalifornien den legendären Udumbaras.

Foto: The Epoch Times

Sogenannte "Udumbara-Blumen" erscheinen häufig an ungewöhnlichen Stellen - hier auf einer Statue im Sumi-Tempel in Korea., was für Viele ein Hinweis auf ihre mystische Herkunft darstellt.  (The Epoch Times)
Sogenannte "Udumbara-Blumen" erscheinen häufig an ungewöhnlichen Stellen - hier auf einer Statue im Sumi-Tempel in Korea., was für Viele ein Hinweis auf ihre mystische Herkunft darstellt. (The Epoch Times)

Der Künstler Chen Guodong aus Taipei war überrascht, als er die kleinen, glockenförmigen, nach Sandelholz duftenden weißen Blumen entdeckte: „Es ist ein Wunder! Sie sind so winzig, es ist schwer, sie ohne ein Mikroskop zu erkennen, doch ihr Duft erfüllt den ganzen Balkon.“

Diese seltene Blume, Udumbara genannt, wurde nach Berichten bisher an Buddha-Statuen, Stahlrohren, Fensterscheiben, Blättern und Ziegelsteinen in Korea, Australien, China, Hongkong und Taiwan gesehen. Im Juni und Juli 2007 soll sie in verschiedenen Gebieten in Taiwan aufgetaucht sein. Die Anwohner versammelten sich an diesen Orten, da sie die Blumen als ein „gutes Vorzeichen“ betrachteten. Im August sollen sie erstmals auch in Nordamerika, auf einem Oleanderbusch im kalifornischen Fremont, entdeckt worden sein.

Einmal alle 3.000 Jahre

Ein Mönch aus dem Sumi-Zen Tempel in Korea sagte, dass man die Bedeutsamkeit der Udumbara nur von einem geistigen Standpunkt aus erfassen könne. Das Wort „Udumbara” kommt aus dem Sanskrit und bedeutet „verheißungsvolle Blume aus dem Himmel“. Der Legende zufolge blüht diese Blume nur alle 3.000 Jahre einmal und signalisiert, dass Chakravartin („Der das Rad dreht”) in die irdische Welt herunterkommt und das Dharma in der Welt berichtigt, wofür das Erscheinen von Udumbara-Blumen ein Zeichen sei. Im achten Band der buddhistischen Schrift „Huilin Phonetik und Interpretation“ heißt es: „Udumbara ist das Erzeugnis einer ominösen und übernatürlichen Erscheinung; sie ist eine himmlische Blume und existiert nicht in der irdischen Welt. Wenn ein Tathagata oder König des Goldenen Rades in der Menschenwelt erscheint, wird diese Blume es durch ihre große Tugend und Segen offenbaren.“

Das Prajna Paramita-Sutra (Vollkommene Weisheit) besagt: „Man kann den menschlichen Körper nicht ewig behalten; Reichtum ist nur ein Traum; wenn es an nichts mangelt, ist es schwierig, an einem aufrichtigen Glauben festzuhalten. Wenn ein Tathagata vom tiefgründigen Dharma spricht, ist das nicht so wertvoll und selten wie die Udumbara?“

Doch wird nirgends berichtet, wie eine Udumbara-Blume aussehen könnte und es gibt auch keine Zeichnungen oder Gemälde die einen näheren Hinweis darauf geben könnten.

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