Bachan Singh, ein indischer Farmer, mustert die gelbe Blütenpracht auf seinem Feld bei Amritsar, im indischen Bundesstaat Punjab gelegen. Ihr Anblick erfreut die Herzen und läßt den Menschen unwillkürlich lächeln. Auch in unseren Regionen verschönern die strahlend-gelben Köpfe von Juli bis Oktober die Landschaft.
Seit dem 19. Jahrhundert wird sie in Europa als Ölpflanze genutzt. Sonnenblumenkerne und -öl sind sehr wertvoll für die menschliche Ernährung. Auch wegen den hautpflegenden Inhaltsstoffen wird die Pflanze in der Kosmetikbranche sehr geschätzt. In der russischen und ukrainischen Volksmedizin verwendete man sie zur Entschlackung und Entgiftung des Körpers.
Ursprünglich stammt die Sonnenblume aus Peru und Mexiko. Die Inkas verehrten sie als Abbild ihres Sonnengottes und bildeten sie an Kultstätten ab. Tatsächlich erinnert die Form der Blüte an eine große Sonne; ihre Knospen drehen sich im Laufe des Tages stets der Sonne zugewandt mit. (cg)
(18.04.2008)
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Wildtulpen – die Juwelen der Steppe
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