Aktuelle Nachrichten – Unternehmen
10.03.2011
- Mit einem Rekordgewinn von 3,2 Milliarden Euro hat BMW 2010 alle Erwartungen übertroffen. Der Münchner Autobauer ließ mit 1,46 Millionen verkauften Fahrzeugen Mercedes und Audi hinter sich und erreichte mit einem Umsatz von 60,5 Milliarden Euro eine neue Bestmarke. Auch im laufenden Jahr will BMW weiter zulegen.
Wie die Konkurrenz profitierte auch BMW von der immensen Nachfrage nach großen, teuren Autos in China und von der Erholung in Europa und den USA. Der neue BMW 5er und in Asien und Amerika auch der 7er legten kräftig zu, aber auch Mini, X1 und X5 liefen gut.
Der Absatzzuwachs um 14 Prozent, der größere Anteil teurer Autos, weniger Rabatte und die Senkung der Materialkosten führten dazu, dass BMW drei Milliarden Euro mehr Gewinn machte als im Krisenjahr 2009. Damals hatte der DAX-Konzern gerade noch 210 Millionen Euro Überschuss geschafft.
Vorstandschef Norbert Reithofer sagte, BMW habe seine Ziele übertroffen. Die Dividende für die Familie Quandt und die anderen Aktionäre steigt auf 1,30 Euro je Aktie.
Im laufenden Jahr will Reithofer erstmals mehr als 1,5 Millionen Autos verkaufen und das Ergebnis entsprechend steigern. Beim Absatz strebt BMW ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Europa, Amerika und Asien an. Der Absatz in China hat sich zwar fast verdoppelt, liegt aber mit 183.000 Autos noch klar hinter Deutschland und den USA mit je 267.000 Autos.
Bei der Profitabilität machte BMW einen Sprung nach vorn, aber mit einer Marge von 8,0 Prozent vor Steuern ist der Abstand zu Audi und Mercedes noch immer deutlich. Für 2012 steuert BMW im Autosegment unverändert eine Marge von 8 bis 10 Prozent an.
Einen detaillierten Ausblick will Reithofer am kommenden Dienstag auf der Bilanzpressekonferenz geben.
dapd/ro/hs (dapd)
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