Brüssel – Bombendrohungen haben am Freitagabend den Zugverkehr in Belgien beeinträchtigt. In mehreren Städten wurden Bahnhöfe geschlossen und durchsucht, Sprengsätze wurden allerdings nicht gefunden, wie die Behörden mitteilten.
Ein Anrufer hatte den Angaben zufolge in mehreren Telefonaten erklärt, er spreche für das Terrornetzwerk Al Kaida. In den Bahnhöfen von Löwen, Antwerpen, Gent und am Brüsseler Hauptbahnhof seien Bomben versteckt. „Die Polizei durchsuchte alle vier Bahnhöhe, fand aber nichts“, sagte Peter Mertens, Sprecher des Krisenzentrums der Regierung, der Nachrichtenagentur AP. Es kam zu Verspätungen im Zugverkehr, allmählich normalisiere sich die Lage aber wieder, sagte er am Abend.
In Belgien bestehen wegen Terrorgefahr seit zwei Wochen verschärfte Sicherheitsvorkehrungen. So wurde unter anderem das traditionelle Neujahrsfeuerwerk in Brüssel wegen der anhaltend angespannten Sicherheitslage abgesagt. Auslöser war die zeitweilige Festnahme von 14 Terrorismus-Verdächtigen. (AP)
Hier können Sie sich im Newsletter eintragen.
Schlagworte
EU will laut Bericht Internetsuche überwachen
(27.09.2007)
Geheime Daten auf vielen Handys trotz Verschlüsselung unsicher
(25.09.2007)
Verheugen will Kontrolle von Spielzeug verschärfen
(25.09.2007)
Symantec-Chef: Cookies wie ein Blick durchs Schlafzimmerfenster
(25.09.2007)
Kritik am elektronischen Personalausweis
(23.09.2007)
Beck warnt CDU-Minister vor weiteren Störfeuern
(22.09.2007)
Zypries in bestimmten Fällen für den Abschuss von Flugzeugen
(20.09.2007)