Foto: Matthias Kehrein/Epoch Times Deutschland
Bei kühlen Temperaturen aber teilweise sogar sonnigem Wetter schlängelte sich der Bonner Rosenmontagszug durch die Innenstadt. Die 3,8 Kilometer Zugstrecke wurde gesäumt von rund 220.000 Jecken, die sich das dreistündige Spektakel ansahen. 3800 Jecken in Fußgruppen und auf Wagen — Bonner Rekord — zeigten ihre Krativität in bunten und witzigen Kostümen und verteilten fleißig Strüssjer und Kamelle. Wenngleich die aufgegriffenen Themen sich hauptsächlich auf die Stadt bezogen, wie beispielsweise das Festspielhaus, und nationale Themen fehlten, kamen die Gruppen von weiter her. Sogar aus Holland war eine Fußgruppe mit Tänzern dabei. Besonders fielen die Bremer Drachenreiter auf, eine Entdeckung des Deutschlandfestes, die sich mit ihren Drachenschnauzen in die Menge vorwagten und freudige Reaktionen hervorriefen. SimsalaBonn — so das Motto der diesjährigen Session — hinterließ als Zauberspruch seine Wirkung auf dem Bonner Rosenmontagszug: die Jecken waren wie verzaubert. (mk)
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