Frankfurter Buchmesse: Nachrichten und Berichte rund um die Buchmesse in Frankfurt, der größten Buchmesse der Welt. Gastland 2009 ist China.
The Epoch Times - Deutschland

Aktuelle Nachrichten – Buchmesse Frankfurt

Der israelische Schriftsteller David Grossman erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2010. Die Verleihung des Friedenspreises findet während der Frankfurter Buchmesse am 10. Oktober in der Paulskirche statt. Foto: AP Photo/Dan Balilty

David Grossman

Friedenspreis des Deutschen Buchhandels

Frankfurt/Main (apn) Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2010 geht an den israelischen Schriftsteller David Grossman. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels ehrt damit einen der einflussreichsten Schriftsteller und Journalisten Israels, der sich aktiv für die Aussöhnung mit den Palästinensern einsetzt, wie der Vorsteher des...

Michael Obenauf (Christine Gäckler/The Epoch Times)

Frankfurter Buchmesse 2009

Besucherstimmen über den Ehrengast China auf der Buchmesse

Die Frankfurter Buchmesse, die weltgrößte Buchmesse, war in diesem Jahr stark geprägt von der Debatte über den Ehrengast China. Im zentralen Forum der Buchmesse war eine rund 2.500 m² große Ausstellung zu sehen, die die Elemente der chinesischen Papierherstellung, Druckkunst, sowie die Entwicklung des chinesischen Publikationswesens zeigte....

19.10.2009

Bei der gemeinsam mit China ausgerichteten Veranstaltung hatte es einen Eklat gegeben: Es wurden zwei Regimekritiker auf Druck Chinas ausgeladen worden. (AP Photo/Michael Probst)

Eklat um zwei Regimekritiker

Querelen mit China haben personelle Konsequenzen bei der Buchmesse

Frankfurt/Main – Der Umgang der Frankfurter Buchmesse mit dem Ehrengast China hat einen Tag nach dem Ende der weltgrößten Bücherschau zu personellen Konsequenzen geführt. Die Messe trennte sich am Montag mit sofortiger Wirkung von Peter Ripken, dem Leiter des Internationalen Zentrums. Er war zugleich Projektverantwortlicher für ein im...

19.10.2009

(Fernando Baptista/Frankfurter Buchmesse)

Transsylvanische Vergangenheit

Peter Maffay - Auf dem Weg zu mir

Auf der Frankfurter Buchmesse sprach Peter Maffay über die Neuerscheinung seiner Biographie "Auf dem Weg zu mir" und darüber, warum er es "wunderbar" findet, dass Herta Müller den diesjährigen Literaturnobelpreis erhalten hat.

18.10.2009

Nahezu 6.900 Aussteller aus über 100 Ländern sind in diesem Jahr auf der Frankfurter Buchmesse vertreten. (John Macdougall/AFP/Getty Images)

Wo der kleine Eisbär steppt

Die Nacht gehört den Büchern

Wenn die Nacht einsetzt über der Frankfurter Buchmesse, dann flüchten die Menschen. Ist auch Zeit dafür. Am Tag machen sie sich wichtig, scharwenzeln herum, schwänzeln um die Bücher, begehen die Gänge zwischen den Messehallen, sitzen sie zu, verschwätzen sie und drücken sich die Daumen an der Sonderausgabe der Frankfurter Allgemeinen...

17.10.2009

(The Epoch Times)

Chuzpe auf der Buchmesse

Funktionär von Chinas Zensurbehörde GAPP: „China ist genauso ein Rechtsstaat wie Deutschland“

Bereits am Samstag gab das chinesische Ehrengastland der Frankfurter Buchmesse 2009 eine Abschlusskonferenz. Der Leiter der „Abteilung für Auslandsaustausch und Zusammenarbeit“ der chinesischen Zensurbehörde GAPP, Zhang Fuhai, verstieg sich während der Pressekonferenz zu der Aussage: „China ist ein Rechtsstaat wie...

17.10.2009

Eine gut gelaunte Rebiya Kadeer in der China-Halle der Frankfurter Buchmesse. (Kai Horstmann/The Epoch Times)

Emotionale Momente auf der Buchmesse

Rebiya Kadeer macht Rundgang durch die China-Halle

Die Augen der älteren Dame mit der traditionellen Kopfbedeckung der Uiguren und den langen geflochtenen Zöpfen wirken noch ein wenig müde, als sie bei der Frankfurter Buchmesse ankommt. Es heißt, sie sei vor kurzem erst aus Neuseeland angereist. Doch bei Rebiya Kadeer weiß man das nie so genau, ständig ist sie als Sprecherin des...

17.10.2009

(ZDF)

ZDF-Korrespondent in Peking auf der Frankfurter Buchmesse

„Es ist eine ganz große Lüge, dass die Chinesen eine Diktatur brauchen“

Johannes Hano leitet das Büro des ZDF in Peking. Er glaubt nicht an wirkliche Veränderung im kommunistischen System, aber aus dem System: „Offene Diskurse – nichts fürchtet diese Partei mehr“

16.10.2009

(Privat)

Buchrezension

Drei-Schluchten-Staudamm: Traum oder Alptraum

Angefangen von der diktatorischen Entscheidung des Deng Xiaoping aufgrund verfälschter Daten am Anfang der 80er Jahre bis zur Schlussfolgerung, dass niemand der Entscheidungsträger und Experten – sondern nur das chinesische Volk – unter den fatalen Folgen des Staudamms leiden wird, bietet das Buch einen ausführlichen und tiefgründigen...

16.10.2009

Herta Müller wird interviewt von Lea Zhou, Chefredakteurin der Da Ji Yuan-Europe, im Hintergrund Autor Bei Ling. (Jason Wang/The Epoch Times)

Nobelpreisträgerin am Epoch Times-Stand

Herta Müller bei der Buchmesse: „Ich habe das Glück gehabt, eine Diktatur zu überleben“

Die Literatur-Nobelpreisträgerin Herta Müller löste am Donnerstagnachmittag einen regelrechten Sturm auf den Stand der Epoch Times an der Frankfurter Buchmesse aus. Die Blitzlichter krachten, als die scheue Autorin, deren Auftritt mit der Feinheit und gleichzeitigen Kraft ihrer Werke übereinstimmt, regimekritische Autoren wie Bei Ling aus den...

15.10.2009

(Jason Wang/The Epoch Times)

Herta Müller bei der Frankfurter Buchmesse

Vom Kommunismus Chinas zum Kommunismus Deutschlands: „Die Wahlversprechen waren absurd“

Die Literatur-Nobelpreisträgerin Herta Müller besuchte am Donnerstagnachmittag, den 15. Oktober, den Stand der Epoch Times für ein Treffen mit chinesischen regimekritischen Autoren. Dabei ging die im Rumänien des Ceausescu-Regimes aufgewachsene Nobelpreisträgerin auch auf die Frage ein, wie es um die aktuelle Situation der Kommunisten in...

15.10.2009

"Sie dürfen nicht hier am Messestand sein!" - Das kann man als Vertreter regimekritischer Medien von Chinesen auch bei der Frankfurter Buchmesse hören. So geschehen unserer Mitarbeiterin Nina Hamrle. (Jason Wang/The Epoch Times)

Jiang Zemins Machwerke auf der Buchmesse

Neues vom Schlächter oder: Was man bei chinesischen Buchpräsentationen erleben kann

Blutrot und todlangweilig gerät die Buchpräsentation zweier Werke des ehemaligen chinesischen kommunistischen Parteibosses Jiang Zemin. Und sonst: Vertreter des offiziellen China versuchen mir den Mund zu verbieten. Na endlich!

15.10.2009

Friedliche Uneinigkeit über Chinas Weg in die Demokratie. Dr. Jörg Rudolf, Manyan Ng und Florian Godovits (von links) bei der Podiumsdiskussion der Epoch Times Deutschland.  (Jason Wang/The Epoch Times)

Ohne Illusionen

„Die 5-Sterne-Hotels in China sind alle verwanzt“

„Es war eine spannende Diskussion ohne klaren Konsens“, resümierte der Moderator Florian Godovits, Chefredakteur der Epoch Times Deutschland, heute nach einer Podiumsdiskussion in einem Konferenzraum der Frankfurter Buchmesse mit dem erstaunlichen Namen Illusion 3. Jörg Rudolf, der Chinaexperte des Ostasieninstituts der Fachhochschule für...

14.10.2009

(AP Photo/Michael Probst)

Stippvisite heute und morgen

Herta Müller auf der Frankfurter Buchmesse

Nach krankheitsbedingter Absage einer Lesung in Essen ist Literatur-Nobelpreisträgerin Herta Müller heute auf der Frankfurter Buchmesse aufgetreten. Sie sprach am Stand des deutsch-französischen Fernsehsenders Arte mit der Journalistin Felicitas von Lovenberg. Dabei erinnerte sie an den 2006 gestorbenen Lyriker Oskar Pastior: Auf Gesprächen...

14.10.2009

(Alexander M. Hamrle/The Epoch Times)

Eröffnung ohne Eklat

China und die Frankfurter Buchmesse: Mögen die Spiele beginnen

Der Medienandrang bei der Eröffnung der diesjährigen Frankfurter Buchmesse war enorm. Verständlich, heißt der Ehrengast in diesem Jahr doch China, Land mit der weltweit schärfsten Zensur. Dass sich der Buchmarkt mit dem nun tatsächlich anstehenden Wandel vom gedruckten Buch zum digitalen Werk in der größten Umbruchsphase seiner Geschichte...

13.10.2009

Absage

Buchmesse-Gastland Argentinien sagt Ausstellung über Verschwundene ab

Frankfurt/Main – Eine Ausstellung mit Fotografien von in der Zeit der argentinischen Militärdiktatur verschwundenen Menschen wird nicht wie geplant während der Frankfurter Buchmesse gezeigt. Wie der Münchner Frühling Verlag am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur dapd bestätigte, sagte das Organisationskomitee des...

30.09.2010

Bericht eines Befangenen

Frankfurter Buchmesse – Die verklärte Welt

Da stehe ich nun mit meinem bedruckten T-Shirt am Stand von Verlagen aus der „Volksrepublik“ China und bemerke die süßsauer-neugierigen Blicke der „Offiziellen“, denen mein Text sicher missfällt. „Unvergessen die Morde vor 20 Jahren auf dem Platz des Himmlischen Friedens 1989 durch die KP Chinas“. Wie war das damals? Nach...

29.10.2009

Proteste

Flashmob auf der Buchmesse nimmt iranische Regierung ins Visier

Frankfurt/Main – Ein Flashmob gegen die iranische Regierung auf der Buchmesse: Wie aus dem Nichts tauchen am Samstag gegen 14.30 Uhr rund 20 Demonstranten aus dem Gewühl zwischen den Messeständen auf. Vor der Präsentation eines iranischen Instituts stellen sie sich in einer Reihe auf, ihre Münder mit schwarzem Klebestreifen verklebt. Kurz...

17.10.2009

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Blickpunkt Buchmesse Frankfurt
(Rowohlt Verlag)

Chinesische Literatur

Peking Koma – direkt ins Herz des Lesers

Ma Jian, einer der Großen der chinesischen Literatur, lebt im Londoner Exil. Er ist mit Flora Drew, seiner englischen Übersetzerin, verheiratet. Während er seine Erlebnisse und Erkundungen Chinas auf dem äußeren Weg einer Reise beschrieb in...

Sinologe Rudolf im Interview

„Man muss die Nestbeschmutzer fördern“

Der Sinologe Professor Dr. Jörg Rudolph, Jahrgang 1951, ist Dozent und Geschäftsführer des Ostasieninstituts der Fachhochschule für Wirtschaft in Ludwigshafen. Er ist Herausgeber des China-Dienstes Sju Tsai - Die Welt der Chinesen (www.xiucai.oai.de) und war von 1997 bis 2002 Delegierter der Deutschen Wirtschaft in Peking und Gründungspräsident der Deutschen Handelskammer in China. Wir sprachen mit ihm über die chinesische Zensurbehörde im Allgemeinen sowie ihre Rolle im Vorfeld der Frankfurter Buchmesse im Besonderen und darüber, dass er chinesische „Nestbeschmutzer“ für durchaus förderungswürdig hält.

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