Aktuelle Nachrichten – Kultur
19.10.2009
Frankfurt/Main – Einen Tag nach Veranstaltungsende hat die Frankfurter Buchmesse personelle Konsequenzen aus den Querelen um den Ehrengast China gezogen. Die Messe beendet mit sofortiger Wirkung die Zusammenarbeit mit Peter Ripken, dem Leiter des Internationalen Zentrums. „Damit zieht die Buchmesse die Konsequenzen aus anhaltenden Abstimmungsschwierigkeiten im Zusammenhang mit dem diesjährigen Ehrengastland China“, hieß es am Montag in einer Mitteilung.
Ripken war zugleich Projektverantwortlicher für ein im Vorfeld der Buchmesse veranstaltete Symposium. Bei der gemeinsam mit China ausgerichteten Veranstaltung hatte es einen Eklat gegeben: Zunächst waren zwei Regimekritiker auf Druck Chinas ausgeladen worden. Als sie trotzdem am Symposium teilnahmen und eine Erklärung abgaben, verließen Teile der offiziellen chinesischen Delegation den Konferenzsaal.
Die Buchmesse würdigte zugleich ausdrücklich Peter Ripkens langjährige Arbeit für die Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Afrika, Asien und Lateinamerika und als Vorsitzender von ICORN “International Cities of Refuge Network /Städte der Zuflucht.
http://www.buchmesse.de (AP)
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