Kabul – Eine kontrollierte Explosion von Fundmunition in Afghanistan hat die Buddha-Statuen von Bamijan nach Behördenangaben weiter beschädigt. Trotz eines Verbots hätten Nato-Truppen im Umkreis der Statuen zwei Blindgänger zur Detonation gebracht, sagte der oberste Kulturbeamte für Bamijan, Nadschibullah Harar, am Samstag der Nachrichtenagentur AP. Dabei seien am kleineren der beiden kolossalen Reliefs Risse entstanden. UN-Sprecher Aleem Siddique erklärte, die kontrollierte Explosion habe in etwa 100 Metern Entfernung stattgefunden. Der Vorfall werde untersucht. Die weltberühmten Statuen wurden unter der Herrschaft der radikalislamischen Taliban schwer beschädigt, da das Kulturerbe des Buddhismus ausgelöscht werden sollte. (AP)
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