Umwelt – BUGA verzeichnet 200.000 Besucher – Marco Pecht
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Traumstart BUGA verzeichnet 200.000 Besucher

Marco Pecht

26.04.2011

Laut BUGA sind zehn Tage nach der Eröffnung der Ausstellung zehn Prozent der erhofften Besucherzahlen bereits erreicht. Foto: Harald Tittel/dapd Photo
Laut BUGA sind zehn Tage nach der Eröffnung der Ausstellung zehn Prozent der erhofften Besucherzahlen bereits erreicht.

Foto: Harald Tittel/dapd Photo

Koblenz – Die Bundesgartenschau (BUGA) in Koblenz übertrifft laut Veranstalter alle Erwartungen. Am Dienstagmittag verzeichnete die Blumenschau am Zusammenfluss von Rhein und Mosel den 200.000. Besucher, wie die BUGA mitteilte. Den Angaben zufolge hofft Koblenz bis zum Ende der Schau am 16. Oktober auf mehr als zwei Millionen Besucher.

Als 200.000. Besucherin wurde Gudrun Flosbach aus Wipperfürth bei Köln, die mit ihrem Ehemann die BUGA besuchte, mit einem riesigen Blumenstrauß begrüßt. Als Geschenk erhielt sie einen Katalog zu einer Ausstellung preußischer Gartenbaukunst auf der Festung Ehrenbreitstein. Obwohl sie rund 120 Kilometer von Koblenz entfernt wohne, sei sie Besitzerin einer BUGA-Dauerkarte, hieß es.

Laut BUGA sind zehn Tage nach der Eröffnung der Ausstellung zehn Prozent der erhofften Besucherzahlen bereits erreicht. Das schöne Osterwetter sorgte für einen Ansturm: Der besucherstärkste Tag sei der Karfreitag mit mehr als 23.000 Gästen gewesen. An Ostersonntag verzeichnete die BUGA 21.000 Besucher und an Ostermontag 22.000.

Stadtchef: BUGA hatte "Traumstart"

Der Koblenzer Oberbürgermeister, Joachim Hofmann-Göttig, freute sich besonders über die bereits jetzt verkauften 50.000 Dauerkarten. Besonders die Menschen aus Koblenz und Umgebung hätten mit diesen personalisierten Tickets bekundet, "wie sehr sie hinter dieser Veranstaltung stehen", sagte Hofmann-Göttig.

Der OB zeigte sich am Dienstag mit den ersten BUGA-Tagen zufrieden. "Trotz einiger kleiner Anfangsschwierigkeiten habe wir einen Traumstart hingelegt und freuen uns über die durchweg positive Grundstimmung", sagte Hofmann-Göttig. Probleme hatte die Seilbahn über den Rhein bereitet. Die Gondeln, die die Ausstellungsflächen auf der Festung Ehrenbreitstein und in der Innenstadt verbinden, stand zwei Mal für einige Zeit wegen eines Defekts am Motor still. Auch habe es zu Beginn an einigen Eingängen längere Menschenschlangen gegeben. Diese Engpässe seien jedoch mittlerweile behoben, hieß es.

Auch das sommerliche Wetter löst nicht nur Freude aus: Die für die Jahreszeit zu hohen Temperaturen hätten zwar viele Besucher beschert, gleichzeitig müsste aber die Trockenheit bekämpft werden. So sei beispielsweise außerhalb der Öffnungszeiten die Feuerwehr im Einsatz, um die Blumenbeete zu bewässern, sagte BUGA-Geschäftsführer Hanspeter Faas. Seinen Angaben zufolge setzen die Wehrleute dabei auf moderne Löschtechnik, die das Wasser in einem feinen Sprühnebel verteile, der die Grünflächen schonend gieße.

(dapd)

 

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