Bonn - Vögel und Straßenbäume leiden immer stärker unter der extremen Hitze. Weil natürliche Wasserstellen wie Gräben und Teiche ausgetrocknet seien, sollten Gartenbesitzer Vogeltränken aufstellen, empfahl der Präsident des Bundesamts für Naturschutz (BfN), Hartmut Vogtmann, am Donnerstag in Bonn. Straßenbäume in Städten und Gemeinden lebten inzwischen unter «wüstenähnlichen Bedingungen». Besonders betroffen seien vor allem junge Straßenbäume, die erst im vergangenen Jahr gepflanzt wurden.
Das Bundesamt bitte die Bevölkerung deshalb um Mithilfe: «Wenn es möglich ist, gießen Sie bitte jeden Tag zwei bis drei Eimer Wasser an den Stammfuß der Straßenbäume», sagte Vogtmann. Allerdings solle man grundsätzlich sparsam mit Wasser umgehen. Als Vogeltränken eigneten sich größere Schalen mit einem flachen Rand, die am besten leicht eingegraben werden sollten. Das Wasser solle häufig gewechselt werden. «Mit etwas Glück können die Naturfreunde dann Vögel beim Baden beobachten.»
(AP)
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