Aktuelle Nachrichten – Lebensmittel
26.11.2009
Foto: AP Photo/Frank Augstein
Hamburg – Die Bundesbürger essen immer weniger Fertiggerichte. Eine am Mittwoch veröffentlichte Umfrage des Forsa-Instituts im Auftrag der Krankenkasse DAK ergab, dass jeder Dritte in den letzten zwölf Monaten seltener zu Fertigprodukten gegriffen hat. Nur sechs Prozent der 1.002 Befragten gaben an, sich derzeit häufiger von Fertigkost zu ernähren als früher. Besonders Geringverdiener kaufen laut der Studie immer seltener Fertigprodukte.
„Dieser Trend ist gerade für die DAK als Krankenkasse sehr erfreulich“, sagte die DRK-Sprecherin Daniela Schmidt der AP. Denn Fertiggerichte seien in der Regel nicht nur teuer, sondern häufig auch gesundheitsgefährdend. Auch die DRK-Ernährungsexpertin Silke Willms betonte, dass in Fertigkost deutlich zu viel Fett und zu wenig Gemüse stecke. Dadurch steige unter anderem das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Bei den unter 30-Jährigen ist der Rückgang beim Kauf von Fertiggerichten allerdings nicht so stark. 15 Prozent aus dieser Altersgruppe gaben an, sogar mehr Fertigprodukte als früher zu essen. Dies sei kein Grund zur Besorgnis, sagte Willms. Denn solange auch selbst gekocht werde, spreche „nichts dagegen, hin und wieder die schnellere Variante zu wählen“. (AP)
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