Umweltpolitik - Umweltschutz – Bundesregierung hält nichts von "Fracking" – DAPD
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Erdgasförderung Bundesregierung hält nichts von "Fracking"

DAPD

08.05.2012

Fracking im Borringhauser Moor bei Damme. (Foto vom 18.01.11).   Foto: David Hecker/dapd
Fracking im Borringhauser Moor bei Damme. (Foto vom 18.01.11).

Foto: David Hecker/dapd

Die Bundesregierung will einem Bericht des "Spiegels" zufolge vorerst keine Erdgasfoerderung aus Schiefergestein in Deutschland zulassen. Darauf hätten sich Umweltministerium und Wirtschaftsministerium geeinigt, berichtete das Hamburger Nachrichtenmagazin. Die Bundesminister wenden sich damit gegen die Pläne von Energiekonzernen, die insbesondere in Nord- und Ostdeutschland auf in Gestein eingeschlossene Erdgas-Vorkommen gestoßen sind. Um an das Gas heranzukommen, muss das Gestein durch sogenanntes Fracking mit einer Mischung aus heißem Wasser, Sand und teils giftigen Zusatzstoffen aufgebrochen werden.
Die Bundesregierung will einem Bericht des "Spiegels" zufolge vorerst keine Erdgasfoerderung aus Schiefergestein in Deutschland zulassen. Darauf hätten sich Umweltministerium und Wirtschaftsministerium geeinigt, berichtete das Hamburger Nachrichtenmagazin. Die Bundesminister wenden sich damit gegen die Pläne von Energiekonzernen, die insbesondere in Nord- und Ostdeutschland auf in Gestein eingeschlossene Erdgas-Vorkommen gestoßen sind. Um an das Gas heranzukommen, muss das Gestein durch sogenanntes Fracking mit einer Mischung aus heißem Wasser, Sand und teils giftigen Zusatzstoffen aufgebrochen werden.

Foto: David Hecker/dapd

Hamburg/Berlin – Die Bundesregierung will einem "Spiegel"-Bericht zufolge vorerst keine Erdgas-Förderung aus Schiefergestein in Deutschland zulassen. Darauf hätten sich die zuständigen Ressortchefs, Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) und Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP), geeinigt, berichtete das Hamburger Nachrichtenmagazin.

Die Bundesminister wenden sich damit gegen die Pläne von Energiekonzernen, die insbesondere in Nord- und Ostdeutschland auf in Gestein eingeschlossene Erdgas-Vorkommen gestoßen sind. Um an das Gas heranzukommen, muss das Gestein durch sogenanntes Fracking mit einer Mischung aus heißem Wasser, Sand und teils giftigen Zusatzstoffen aufgebrochen werden. In den betroffenen Regionen haben sich aus Sorge vor Grundwasserverschmutzungen bereits einige Bürgerinitiativen gegründet.

Aus Sicht des Wirtschaftsministers sind beim "Fracking" noch viele Fragen offen. Diese sollen auf Basis eines unabhängigen wissenschaftlichen Gutachtens geprüft werden. Erst auf Basis der Ergebnisse des Gutachtens sei eine genaue Bewertung möglich, hieß es auf Anfrage aus dem Bundeswirtschaftsministerium. (dapd)

 

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