Aktuelle Nachrichten – Deutschland
20.08.2011
Berlin – Die Bundeswehr wird im Oktober gut 1.500 freiwillig Wehrdienstleistende einziehen und damit die selbst gesteckte Untergrenze von 5.000 Freiwilligen erreichen. Das gab Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) am Samstag in Berlin bekannt. Zum 1. Juli war die allgemeine Wehrpflicht beendet worden, es wurden erstmals nur Freiwillige einberufen. Zum ersten Termin kamen 3.500 junge Männer freiwillig zum Bund, im Oktober folgt nun die zweite Einberufung nach dem Aus der allgemeinen Wehrpflicht.
Die sogenannte Schwundquote, also diejenigen, die der Bundeswehr während der Probezeit schon den Rücken kehren, ist nach Angaben des Ministers "nicht so Besorgnis erregend". Als einen Grund für den vorzeitigen Ausstieg aus dem freiwilligen Wehrdienst sieht de Maizière sogenannte Doppelbewerbungen. Gerade im Sommer kämen die jungen Leute von den Gymnasien und hätten sich oft auch bei den Universitäten beworben. Wenn sie von den Hochschulen dann eine Zusage bekämen, würden die jungen Freiwilligen wieder aussteigen.
(dapd)
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