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Bush dankt «furchtlosen Kriegern» der Mongolei im Irak

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21.11.2005

US Präsident George W. Bush (L) wird vom Mongolischen Präsidenten N. Enkhbayar willkommen geheißen, Ulan Bator 21. Nov. 2005.  (Photo - LUKE FRAZZA/AFP/Getty Images)
US Präsident George W. Bush (L) wird vom Mongolischen Präsidenten N. Enkhbayar willkommen geheißen, Ulan Bator 21. Nov. 2005. (Photo - LUKE FRAZZA/AFP/Getty Images)

Ulan Bator - Als leuchtendes Beispiel für demokratische Reformen in Asien hat US-Präsident George W. Bush zum Abschluss seiner Asienreise die Mongolei hervorgehoben. «Sie sind ein Beispiel für Erfolg in der Region und in der Welt» sagte Bush am Montag vor mongolischen Regierungsvertretern und Abgeordneten in Ulan Bator. Der US-Präsident dankte den «furchtlosen Kriegern» der Mongolei für ihren Einsatz im Irak und lobte die Zusammenarbeit im Kampf gegen Terrorismus.

Bush besuchte als erster US-Präsident das mittelasiatische Land, das vor 15 Jahren das kommunistische System stürzte und seitdem demokratische Reformen durchführte. Nach einem Treffen mit Staatspräsident Nambaryn Enchbajar schlenderte Bush durch die Hauptstadt, beobachtete traditionelle kulturelle Darbietungen und probierte Stutenmilch. «Das ist was Besonderes», kommentierte er.

Bush würdigte den mongolischen Beitrag zur US-geführten Streitkräftekoalition im Irak. Das mongolische Volk habe vor 15 Jahren seine Freiheit eingefordert und stehe jetzt an der Seite derer, die dasselbe versuchten. Er dankte der Mongolei für die Hilfe im Kampf gegen den islamischen Terrorismus. «Wie die Ideologie des Kommunismus ist auch die des radikalen Islamismus zum Scheitern verurteilt», sagte Bush.

Vor Beginn seiner Asienreise hatte Bush noch unverblümt Korruption als ein Problem der Mongolei genannt. In Ulan Bator drängte er diplomatischer die Parlamentsabgeordneten, ein Gesetz zu verabschieden, mit dem ein UN-Abkommen umgesetzt würde. Enchbajar von der Mongolischen Revolutionären Volkspartei hatte vor seinem Wahlsieg im Mai unter anderem die Bekämpfung von Korruption versprochen.

Die Regierung in Ulan-Bator hat 160 Soldaten in den Irak geschickt sowie 50 nach Afghanistan. Jetzt hofft das Land auf wirtschaftliche Unterstützung durch die Vereinigten Staaten. Obwohl das Wirtschaftswachstum in der Mongolei im vergangenen Jahr mehr als zehn Prozent betrug, leben noch immer fast 40 Prozent der 2,8 Millionen Menschen in Armut. (AP)

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