Foto: dapd/Sebastian Willnow
Ulm – CDU-Vize und Bundesbildungsministerin Annette Schavan hält sich aus der Debatte über die Nachbesetzung ihres Parteipostens heraus. "Wer aus einem Amt geht, schweigt zur Nachfolge. Das ist ein ungeschriebenes Gesetz, an das ich mich halte", sagte sie der Ulmer "Südwest Presse" (Freitagausgabe). Schavan regte angesichts der Rivalitäten zwischen den Landesverbänden um den Posten an, die Parteispitze zu erweitern. "Die Zahl vier bei den Vizes ist kein Dogma", sagte sie. Denkbar seien beispielsweise auch fünf stellvertretende CDU-Vorsitzende.
Nach Schavans Ankündigung, auf dem Parteitag im Dezember nicht wieder zu kandidieren, war eine Diskussion um die Besetzung des Vizepostens entbrannt. Die rheinland-pfälzische CDU-Chefin Julia Klöckner erhielt eine starke Ermutigung für eine Kandidatur. Der Landesverband Baden-Württemberg, dem Schavan angehört, reklamierte den Stellvertreterposten jedoch ebenfalls für sich.
dapd
Hier können Sie sich im Newsletter eintragen.
Klöckner verteidigt Flexiquote
(27.11.2012)
Gröhe: Schwarz-Grün verursacht Alpträume
(26.11.2012)
CDU-Ministerpräsident wirbt für Konsens mit der SPD
(26.11.2012)
Kiesewetter unterstützt Strobls Kandidatur als CDU-Vize
(25.08.2012)
CDU verschreibt sich Modernisierungskurs
(23.08.2012)
McAllister: Von der Leyen kandidiert wieder als CDU-Bundesvize
(21.08.2012)
Neue bundespolitische Weihen für Klöckner?
(20.08.2012)