Hongkong – Die chinesischen Behörden haben die Schließung von 25 Websites angeordnet und zudem Strafen gegen mehr als 30 weitere verhängt. Als Grund wurde genannt, dass diese Inhalte verbreitet hätten, die pornografisch oder gewaltsam seien oder die nationale Sicherheit gefährdeten. Unter den betroffenen Websites war auch Tudou.com, die populärste Video-Sharing-Site Chinas.
Die Anordnung kam zum gleichen Zeitpunkt, da chinesische Internetnutzer von Websites ausgesperrt wurden, die Videos über die Proteste in Tibet zeigten. Die Anordnung gegen die 25 Websites schien aber damit nicht in Zusammenhang zu stehen, sondern war offenbar schon länger geplant. Die entsprechenden Ermittlungen hätten vor zwei Monaten begonnen, hieß es. China hatte schon mit Blick auf die Olympischen Spiele in Peking die Zensur verstärkt, um jeglichen negativen Eindruck zu verhindern. (AP)
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