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„Hart zuschlagen“ China verschärft Razzien in Xinjiang

DAPD

03.11.2009

Bei den Zusammenstößen zwischen Uiguren und Han-Chinesen kamen nahezu 200 Menschen ums Leben. (AP Photo/Elizabeth Dalziel)
Bei den Zusammenstößen zwischen Uiguren und Han-Chinesen kamen nahezu 200 Menschen ums Leben. (AP Photo/Elizabeth Dalziel)

Peking/Koror – Die Polizei der westchinesischen Provinz Xinjiang hat ihre Razzien gegen Separatisten der uigurischen Minderheit verschärft. Die Aktion mit der Bezeichnung „Hart zuschlagen“ richte sich noch bis Ende des Jahres gegen „Terroristen“ und die Verantwortlichen der Unruhen im Sommer, teilte das regionale Sicherheitsministerium am Dienstag mit.

Seit Beginn der Unruhen am 5. Juli wurden bereits mehrere hundert Personen verhaftet. Neun Beschuldigte wurden zum Tode verurteilt. Bei den Zusammenstößen zwischen Uiguren und Han-Chinesen kamen nahezu 200 Menschen ums Leben.

Im pazifischen Inselstaat Palau haben jetzt sechs Uiguren Zuflucht gefunden, die aus dem US-Gefangenenlager Guantanamo entlassen wurden. „Wir sind dem Präsidenten und dem Volk von Palau sehr dankbar“, sagte Abdul Ghappar Abdul Rahman am Dienstag der Nachrichtenagentur AP. Die US-Regierung habe ihnen erklärt, dass es sich nur um eine zeitlich befristete Lösung handle. Die Gruppe gehörte zu insgesamt 22 Muslimen aus China, die 2001 in Afghanistan und Pakistan gefangen genommen wurden. Im vergangenen Jahr kam das Pentagon dann zu dem Schluss, dass es sich doch nicht um „feindliche Kombattanten handle.“ (AP)

 

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