China: Entschädigung für Opfer von Zwangsabtreibung

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Anwalt Zhang Kai will dem Fall der Zwangsabtreibung weiter nachgehen.Foto: NTD Television
Epoch Times18. Juli 2012

Es gibt Neues im Fall Feng Jiangmei aus Shaanxi. Nach der Zwangsabtreibung im 7. Monat ihrer Schwangerschaft hat ihre Familie mit lokalen Behörden eine Einigung getroffen.

Der Anwalt der Familie, Zhang Kai, sagte, sie werden dem Fall aber weiter nachgehen. Er hatte schon zuvor die Staatsanwälte gedrängt, den strafbaren Übergriff beim Umgang mit Fengs Schwangerschaft zu untersuchen.

Nun hat die Familie den Fall privat geregelt. Die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, Feng und ihr Ehemann Deng Jiyuan hätten eine außergerichtliche Einigung mit Beamten aus Zhenjia unterschrieben für 70.000 Yuan – etwa 9.000 Euro. Vor dieser Einigung hatten Feng und ihr Ehemann Lebensunterhaltskosten erhalten. Aber keine spezielle Entschädigung.

Anfang Juni hatten Beamte der Familienplanungsbehörde Feng zur Abtreibung gezwungen und ihr eine chemische Injektion verabreicht. Sie war zu der Zeit mit ihrem zweiten Kind guter Hoffnung und bereits im siebenten Monat schwanger. Nachdem die Familie Fotos von Feng im Krankenhausbett,  daneben liegend ihr getötetes Kind, ins Internet stellte, löste der Fall weltweit große Entrüstung aus.

Da die Familie daraufhin mit ausländischen Journalisten gesprochen hatte, wurde sie seit letztem Monat von lokale Beamten wiederholt schikaniert und überwacht. (sfr / NTDTV)



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