Hoher chinesischer General begeht Suizid unter Korruptionsverdacht

Einer der höchsten chinesischen Armee-Generäle hat sich das Leben genommen. Er wurde Ziel von Xi Jinpings Anti-Korruptions-Kampagne.

Einer der höchsten chinesischen Armee-Generäle hat sich das Leben genommen. General Zhang Yang habe nach Einleitung von Korruptionsermittlungen gegen ihn Suizid begangen, berichteten staatliche Medien am Dienstag. Er habe sich in seiner Pekinger Wohnung erhängt.

Yang war Mitglied der Zentralen Militärkommission, des höchsten militärischen Führungsorgans der Volksrepublik. Berichte zum Suizid von Spitzenkadern sind in China äußerst ungewöhnlich.

Die Ermittlungen gegen Yang seien wegen des Verdachts auf „schwere Verstöße gegen die Disziplin“ eingeleitet worden, berichtete die Agentur Xinhua. Yang habe enge Kontakte zu zwei weiteren hohen Militärvertretern unter Korruptionsverdacht unterhalten.

Präsident Xi Jinping hatte bei seinem Amtsantritt vor fünf Jahren eine scharfe Anti-Korruptions-Kampagne gestartet.  (afp)

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