Totaler Kollaps der Gesellschaft in China für 2014 vorhergesagt

  Eine Sondergruppe der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) soll dem Zentralkomitee einen geheimen Bericht vorgelegt haben, in dem ein totaler Kollaps der Gesellschaft in China im Jahr 2014 prognostiziert wurde. …

 

Eine Sondergruppe der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) soll dem Zentralkomitee einen geheimen Bericht vorgelegt haben, in dem ein totaler Kollaps der Gesellschaft in China im Jahr 2014 prognostiziert wurde. Dies berichtet die chinesischsprachigen Epoch Times, Dajiyuan, die eine solche Entwicklung aufgrund der Wirtschaftskrise, der gesellschaftlichen Unruhen und der Korruption für wahrscheinlich hält.
Der geheime Bericht soll prognostizieren, dass die Gesellschaft in China im Jahr 2014 einen totalen Kollaps erfahren werde. Die Szenarien seien erschreckend: geschlossene Fabriken, reihenweise leere Wohnhäuser, überall Kriminalität und ständige Ausschreitungen auf den Straßen. Nach Erklärung von Dajiyuan habe es ähnliche Prognosen schon früher gegeben. Einige Spezialisten, darunter Professor Sun Liping, der Lehrer von Parteichef Xi Jinping, haben schon vor einiger Zeit vor einem solchen Kollaps gewarnt.
Es gibt drei Hauptaspekte, die zusammengenommen für das bevorstehende Chaos verantwortlich gemacht werden können. Der erste ist eine Wirtschaftskrise in China, deren Beginn von Li Zuojun, einem Spezialisten vom Development Research Center des Staatsrates in China für Juni 2013 vorausgesagt wurde. Dajiyuan zufolge soll Li Chen, ein Direktor vom John L. Thornton China Center, ebenfalls Anzeichen für eine Wirtschaftskrise in China gesehen haben. Li habe erklärt, dass die Wirtschaft in China von drei Faktoren abhängig sei: dem Export, den staatlichen Investitionen und dem Binnenmarkt. Aber zurzeit sei das Exportvolumen nach Europa und Amerika aufgrund der Rezession stark gesunken. Vom weltweit bestaunten Wirtschaftswachstum in China habe das Volk aber nicht wirklich profitiert, sodass seine Kaufkraft sehr eingeschränkt sei. Es bleiben nur die staatlichen Investitionen, die die Wirtschaft in China am Leben erhalten. Seiner Meinung nach sei dies der Hauptgrund für die Wirtschaftskrise in China.
Der zweite Aspekt, der für zunehmende Instabilität sorgt, ist die wachsende Kluft zwischen Armen und Reichen. Dajiyuan zitierte eine Analyse von Li Cheng, dass der Gini-Koeffizient in China bei 0,61 liege. Der Gini-Koeffizient beschreibt die Einkommensverteilung und liegt zwischen Null und Eins. Je höher der Wert, desto ungleichmäßiger ist die Verteilung. Ein Gini-Koeffizient von 0,4 gilt als Alarmgrenze, dass die Ungleichmäßigkeit der Einkommensverteilung zu gesellschaftlichen Problemen führen kann.
Die KPCh soll zugegeben haben, dass es pro Jahr mehr als 200.000 Volksaufstände in China gebe. Nach Einschätzung von Dajiyuan seien diese Angaben noch sehr optimistisch. Der Gesellschaft in China steht offenbar eine Zerreißprobe bevor.
Der dritte Aspekt, die Korruption der KPCh, gibt der Politik keine Zukunft. Li Cheng soll zu diesem Thema gesagt haben, dass nach einem Bericht von Global Financial Integrity (GFI) zwischen 2000 und 2011 3,8 Billionen US-Dollar aus China ins Ausland transferiert worden seien. Dies entspreche den gesamten Devisenreserven in China. Die Kapitalflucht aus China wird mit der Korruption der Beamten in Verbindung gebracht. Nach Einschätzung von Dajiyuan habe dieses Problem in China weiter an Brisanz zugenommen. (yh)