Chinas Ministerpräsident besorgt über Getreideversorgung

Bei einem Besuch bei SinoGrain betonte Chinas Ministerpräsident Li Keiqiang, dass bei der Ernte in diesem Sommer jedes Korn ins Lager gebracht werden müsse. Diese Meinung hat er in diesem …

Bei einem Besuch bei SinoGrain betonte Chinas Ministerpräsident Li Keiqiang, dass bei der Ernte in diesem Sommer jedes Korn ins Lager gebracht werden müsse. Diese Meinung hat er in diesem Jahr schon mehrmals bei Regierungssitzungen geäußert.

Den chinesischen Medien zufolge besichtigte Ministerpräsident Li Keqiang letzten Freitag die Getreidelager von SinoGrain in der Provinz Hunan. SinoGrain ist einer der wichtigsten staatlichen Getreide-Hersteller und– Lieferanten Chinas.
Wenn man sich die Zahlen anschaut, versteht man, warum der Ministerpräsident des Landes mit der größten Bevölkerung der Welt sich Sorgen um die Getreideversorgung macht.
1996 legte die chinesische Regierung fest, dass China sich mindestens zu 95 Prozent mit Getreide selbst versorgen sollte. Bis Ende 2012 lag die Selbstversorgung noch unter 90 Prozent. Man schätzt, dass diese Prozentkurve 2013 noch unter 85 Prozent lag. Obwohl die Getreideproduktion in China in den letzten Jahren jährlich gesteigert wurde, muss China immer mehr Getreide importieren. (yz)