Peking - Eine chinesische Aktivistin ist von der Polizei offenbar gefesselt in eine psychiatrische Anstalt eingeliefert worden. Wie die in New York ansässige Menschenrechtsorganisation Human Rights in China (HRIC) am Samstag mitteilte, wurden Liu Xinjuan und mehrere weitere Menschen am Montag in Schanghai festgenommen, als sie bei Behörden vorsprechen wollten. Er habe seine Mutter in der Klinik mit Blutergüssen im Gesicht und am Körper vorgefunden, zitierte HRIC Lius Sohn. /b>
Liu hat bei der Regierung bereits mehrfach gegen unzureichende Entschädigung für beschlagnahmtes Land protestiert. Nach ihrer Festnahme am Montag wurde sie laut HRIC zunächst zu einer Polizeistation und in der Nacht dann gefesselt und geknebelt in eine psychiatrische Anstalt gebracht. Ihr Sohn Feng Liangxi berichtete der Organisation zufolge von Prellungen am ganzen Körper seiner Mutter, außerdem habe Liu wegen einer Verletzung ihre linke Hand nicht bewegen können. /b>
Eine Mitarbeiterin der Klinik bestätigte die Einlieferung der Aktivistin. Liu sei bereits im März und Juni 2003 zu psychiatrischer Behandlung gezwungen worden, berichtete HRIC. (AP)/b>