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Chronik der folgenschwersten Naturkatastrophen

DAPD

12.05.2008

Frankfurt/Main – Bei einem Erdbeben der Stärke 7,8 sind am Montag in China mehrere tausend Menschen ums Leben gekommen. Nur gut eine Woche zuvor riss der Zyklon „Nargis“ in Birma Zehntausende in den Tod. Nachfolgend eine Chronik der verheerendsten Naturkatastrophen der vergangenen Jahrzehnte:

November 1970: Bei einem Zyklon kommen in Bangladesch rund 300.000 Menschen ums Leben.

Juli 1976: Ein Erdbeben der Stärke 8,2 kostet im Nordosten Chinas 240.000 Menschen das Leben.

Juni 1990: Ein Erdbeben der Stärke 7,7 im Nordwesten von Iran tötet 50.000 Menschen.

April 1991: Ein Zyklon in Bangladesch reißt 140.000 Menschen in den Tod.

Oktober 1998: In Mittelamerika sterben während des Hurrikans „Mitch“ rund 9.000 Menschen.

August 1999: Im Westen der Türkei kommen bei einem Erdbeben der Stärke 7,4 etwa 17.000 Menschen um.

Dezember 2003: Ein Beben der Stärke 6,5 im Südosten des Irans tötet 26.000 Menschen.

Dezember 2004: Der verheerende Tsunami nach einem Erdbeben der Stärke 9,0 im Indischen Ozean reißt etwa 230.000 Menschen in den Tod.

August 2005: Beim Hurrikan „Katrina“ an der Golfküste der USA sterben in Louisiana und Mississippi mindestens 1.600 Menschen.

Oktober 2005: Im Norden Pakistans kommen bei einem Erdbeben der Stärke 7,6 etwa 78.000 Menschen ums Leben.

Mai 2008: Der Zyklon „Nargis“ verwüstet große Teile von Birma. Angaben staatlicher Medien vom Montag zufolge wurden mindestens 32.000 Menschen getötet, weitere 30.000 gelten als vermisst.

Mai 2008: Bei einem Erdbeben der Stärke 7,8 in der zentralchinesischen Provinz Sichuan kommen tausende Menschen ums Leben. Die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua gab die Zahl der Todesopfer am Montagabend mit mehr als 8.500 an. (AP)

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