Aktuelle Nachrichten – Unternehmen
03.03.2011
Foto: Kai-Uwe Knoth/AP Photo
Frankfurt/Main – Der Automobilzulieferer Continental schreibt nach einem Milliardenverlust wieder schwarze Zahlen, will aber dennoch auch für 2010 keine Dividende zahlen. Wie Konzernchef Elmar Degenhart am Donnerstag in Frankfurt am Main mitteilte, erzielte die Schaeffler-Tochter einen Gewinn von 576 Millionen Euro. 2009 war ein Verlust von 1,65 Milliarden Euro entstanden.
Der Umsatz stieg um 29,6 Prozent auf 26 Milliarden Euro. Die Zahl der Mitarbeiter wuchs um 10,3 Prozent auf rund 148.000. Die Aussichten für 2011 nannte Degenhart positiv. Continental sei "auf stabiler Basis, mit großer Zuversicht und gesundem Optimismus in das neue Geschäftsjahr gestartet" und strebe einen weitere Umsatzsprung um etwa 10 Prozent an. Auch die Mitarbeiterzahl solle weltweit um mehrere Tausend wachsen.
Degenhart erklärte, Wachstumschancen sehe Continental vor allem in den Schwellenländern Asiens. Das Unternehmen wolle 1,6 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aufwenden. Dabei gehe es vor allem um mehr Sicherheit durch Elektronik und geringeren Energieverbrauch und Schadstoffausstoß.
Zu schaffen machen dem Konzern die stark gestiegenen Rohstoffpreise, vor allem im Reifensektor für Naturkautschuk. Weitere Preiserhöhungen bei Lkw- und Pkw-Reifen, aber auch in der Techniksparte seien daher unvermeidbar, sagte Degenhart.
(dapd)
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