Aktuelle Nachrichten – Innovation
25.07.2011
Foto: Hasso-Plattner-Institut, Potsdam
Zu den 14 Projektpartnern im Sommersemester hatten unter anderem die Deka-Bank, Lufthansa, die Bundespolizei, die Flughafengesellschaften in Frankfurt und München sowie die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten gehört. Ferner wurden für die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung ein innovatives Spendenkonzept und für das Land Brandenburg ein Konzept zur verbesserten Schulspeisung entwickelt.
Weitere Lösungen, welche die Design Thinking-Studenten auf der Veranstaltung in Potsdam vorstellten, drehten sich unter anderem um ein innovatives Modell im Rahmen der Kundenberatung für Finanzprodukte, ein neuartiges Ausstellungskonzept für Jugendliche zum Thema Innovationen, eine neue Lernplattform für Mitarbeiter eines internationalen Softwarekonzerns sowie ein besser zugängliches Angebot zu sozialen Hilfeleistungen im ländlichen Raum. Präsentiert wurden ferner ein Konzept zur Vermittlung von Medienkompetenz für Kindergartenkinder, ein Veranstaltungskonzept für Jugendliche zum Thema mobile Kommunikation und ein Konzept, welches das Warten in Arztpraxen auf neue Art und Weise angenehmer gestaltet.
Hintergrund zur HPI School of Design Thinking
Das Zusatzstudium „Design Thinking" an der HPI School of Design Thinking des Hasso-Plattner-Instituts in Potsdam-Babelsberg richtet sich an alle Studierende, die kurz vor dem Diplom-, Master- oder Magister-Abschluss in ihrer Disziplin stehen oder gerade ihren Bachelor vollendet haben. Pro Semester werden höchstens 120 Studierende angenommen - je 40 in zwei Basiskursen (Basic Track) und einem Fortgeschrittenen-Lehrgang (Advanced Track). Studiengebühren fallen nicht an. Die Ausbildungsdauer beträgt ein oder zwei Semester - bei zwei ganzen Präsenztagen in Potsdam pro Woche. Der erfolgreiche Abschluss wird mit einem Zertifikat des Instituts bescheinigt.
Modell hat die berühmte „d.school" der US-Eliteuniversität Stanford im Silicon Valley gestanden, das Schwesterinstitut des Potsdamer HPI. Revolutionär an der neuen akademischen Zusatzausbildung ist, dass sowohl die vier bis fünf Studenten pro Gruppe als auch ihre Professoren und Dozenten jeweils aus ganz unterschiedlichen Disziplinen kommen. Den Studierenden stehen erfahrene Professoren und Dozenten aus verschiedenen Fachbereichen der Wissenschaftslandschaft in der Region Berlin/Brandenburg zur Seite. (rls/idw)
Hier können Sie sich im Newsletter eintragen.
Windenergie aus Vertikal-Turbinen verzehnfacht Ausbeute
(18.07.2011)
Flusenfreie Chancen durch Nachhaltigkeit
(04.07.2011)
Fraunhofer-Institut: Innovation für umweltfreundlichen Strom
(13.05.2011)