Aktuelle Nachrichten – Kultur
28.02.2013
Foto: Coverfoto/Deutsche_Grammophon
„Komponisten und Werke aus verschiedenen Jahrhunderten zusammenbringen, die man normalerweise nicht in derselben Galaxie findet“, so umschrieb Daniel Hope das Konzept seines neuen Albums, das jüngst bei der Deutschen Grammophon erschienen ist. Der verbindende Gedanke hinter der Musik von „Spheres“ sei die Frage: „Ist da draußen irgendetwas?“
Astronomie fasziniert den britischen Geiger Daniel Hope seit Kindheitstagen und Sternenbeobachtung war neben der Musik seine große Leidenschaft. Da konnte es nicht ausbleiben, dass Hope ein „zeitgemäßes Statement“ zur Sphärenmusik abgeben wollte, jenem seit Urzeiten beschriebenen, selbsterzeugten Klang der Planeten.
Dass „Spheres“ als Konzeptalbum kein Marketing-Gag, sondern eine echte Entdeckungsreise ist, merkt der Hörer spätestens am filigranen Tonfall der CD und ihrer eigenwilligen Zusammenstellung. „Spheres“ vereint musikalische Organismen aus vier Jahrhunderten, ohne nach dem „E“ oder „U“ ihrer Herkunft zu fragen. Und „Spheres“ ist eine jener Sammlungen geworden, die man sehr oft hören kann, ohne dass sie ihren Glanz verliert. Das liegt vor allem an der Qualität der Stücke und ihrer Interpretation, fünf davon sind Weltersteinspielungen, andere speziell neu arrangiert. Sogar Filmmusiken wurden ihrem Entstehungskontext entführt und fanden auf dem Planeten „Kammermusik“ ein neues Zuhause; wegen der Hingabe aller Beteiligten ein künstlerisch glaubwürdiges zumal.
Lesen Sie weiter auf Seite 2, warum „Spheres“ ein Verkaufserfolg werden dürfte
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