Aktuelle Nachrichten – Wirtschaft
27.03.2008
New York – Dank des Dollarverfalls lassen die USA in einem internationalen Vergleich der kostengünstigsten Standorte Deutschland, Frankreich, Großbritannien und andere europäische Staaten hinter sich. In einer Untersuchung der Unternehmensberatung KPMG rangierten die USA in diesem Jahr auf Rang drei (zuvor: sieben). Auf den beiden ersten Plätzen liegen Mexiko und Kanada. Deutschland ist Schlusslicht auf dem zehnten Platz (zuvor: neun). Untersucht wurden 136 Städte in zehn Ländern in Nordamerika, Asien und Europa. China wurde nicht aufgenommen.
Hauptgrund für den Aufstieg der USA auf den bislang besten Platz in der Geschichte der Studie ist der Kursverfall des Dollars, wie Mark MacDonald von KPMG betonte. Die Studie wird alle zwei Jahren vorgenommen. Es ist die bislang siebte derartige Untersuchung der KPMG.
Aufgeschlüsselt nach Städten lagen weltweit die mexikanischen Standorte Puebla, Guadalajara und Monterrey vorn. Den zweifelhaften Titel, teuerste Stadt in den USA zu sein, jagte San Francisco New York ab. Noch teurer als San Francisco sind aber London, Frankfurt am Main und Manchester. Paris ist laut Studie etwas günstiger als New York.
Bewertet wurde die Konkurrenzfähigkeit anhand der Faktoren Arbeitskosten, Steuern, Immobilienpreise und Energiekosten. Außerdem wurde eine Reihe nicht-monetärer Faktoren berücksichtigt. (AP)
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