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Futtersäulen oder Silos Das klassische Vogelhäuschen ist nicht ideal

DAPD

10.11.2009

Stuttgart – Wer im Winter gerne Vögel im Garten oder am Wohnungsfenster füttert, sollte einige Regeln beachten. Aus Sicht des Vogelschutzexperten Markus Nipkow vom Naturschutzbund ist bereits das klassische Vogelhäuschen keineswegs ideal. Aufgrund der Bauweise verschmutzten die Tiere darin das Futter mit ihrem eigenen Kot, sagte er der Zeitschrift „Daheim in Deutschland“. Besser sind demnach sogenannte Futtersäulen oder Silos mit einem Trichter. Der Vorteil: Der Silo spendet immer nur so viel Nahrung, wie die Tiere brauchen. Außerdem bleibt darin das Futter trocken.

Auch bei der Auswahl des Standorts und der Nahrung ist es dem Vogelschutzexperten zufolge ratsam, einige Regeln zu beachten. So sollte ein Vogelhaus nicht direkt am Fenster stehen, weil die Tiere leicht erschreckt werden und wegfliegen. Sinnvoller ist es, das Vogelhaus frei aufzustellen – damit sie es rechtzeitig bemerken, wenn sich ein Feind nähert.

Was die mögliche Speisekarte betrifft, hat fast jede Vogelart ein anderes Lieblingsgericht. So fressen Finken, Dompfaffen und Spatzen gerne Körnerfuttermischungen. Meisen brauchen Fettfutter – zum Beispiel Meisenringe oder -knödel. Amseln vertilgen besonders gerne Äpfel und Rosinen. Als besonderer Leckerbissen für Vögel gelten Haferflocken, wenn sie in heißem Öl getränkt wurden. Brot ist hingegen bei der Vogelfütterung tabu. (AP)

 

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