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Gedicht des Tages Das Veilchen als Botin des Lenzes

Epoch Times Deutschland

02.04.2012

Das Veilchen bläut auch im unwegsamsten Gelände.   Foto: Ulrike Linnenbrink  / pixelio.de
Das Veilchen bläut auch im unwegsamsten Gelände.

Foto: Ulrike Linnenbrink / Pixelio

Sehen und riechen ist Eins: Das Veilchen.
Sehen und riechen ist Eins: Das Veilchen.

Foto: michael berger / pixelio.de


Das erste Veilchen

Als ich das erste Veilchen erblickt,
Wie war ich von Farben und Duft entzückt!
Die Botin des Lenzes drückt' ich voll Lust
An meine schwellende, hoffende Brust.

Der Lenz ist vorüber, das Veilchen ist todt;
Rings steh'n viel Blumen blau und roth,
Ich stehe inmitten, und sehe sie kaum,
Das Veilchen erscheint mir im Frühlingstraum.

Karl Egon Ebert (1801-1882), vertont von Mendelsohn-Bartholdy

 

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