Aktuelle Nachrichten – IT und Kommunikation
16.10.2012
Foto: ddp/Marcus Brandt
Paris – Der Internet-Riese Google schützt die Privatdaten seiner Nutzer nicht ausreichend: Zu diesem Schluss kam am Dienstag die französische Datenschutzbehörde CNIL, die im Namen aller europäischen Schwesterbehörden die neue Datenerfassung und -nutzung von Google untersucht hatte. Das US-Unternehmen hatte im März die Daten seiner verschiedenen Dienste wie Gmail und Google+ zusammengelegt.
Google unterscheide nicht zwischen allgemeinen und persönlichen Angaben wie beispielsweise zum Standort oder der Kreditkarte, kritisierte die CNIL-Vorsitzende Isabelle Falque-Pierrotin. Unklar sei auch, wie lange die Daten gespeichert würden und ob die Angaben bei einer Abmeldung gelöscht würden. Die CNIL setzte Google eine Frist von höchstens vier Monaten, um die Datenerfassung den europäischen Datenschutzrichtlinien anzupassen.
dapd
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