Foto: über dts Nachrichtenagentur
Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) hat einer gemeinsamen Armee Europas eine Absage erteilt. Viel eher müsste die Zusammenarbeit der EU und der Nato verbessert werden, sagte der CDU-Politiker auf der Münchener Sicherheitskonferenz. "Da brauchen wir jetzt nicht zusätzlich die Vision einer gemeinsamen europäischen Armee, die wiederum viele abschreckt", betonte de Maizière.
Die Bundesrepublik sei politisch vor allem in der EU und sicherheitspolitisch vor allem in der Nato zuhause. Die Bundesregierung wolle deshalb dazu beitragen, "dass sicherheitspolitisch Frankreich Nato-freundlicher und Großbritannien EU-freundlicher wird", so der Verteidigungsminister weiter. Die französische Militärintervention im westafrikanischen Mali bezeichnete de Maizière auf der Münchener Sicherheitskonferenz als richtig, betonte jedoch gleichzeitig, dass eine militärische Intervention stets nur der Beginn eines langen Prozesses sei.
(dts Nachrichtenagentur)
Hier können Sie sich im Newsletter eintragen.
Schlagworte
Nach EU-Gipfel: Westerwelle verteidigt Beschlüsse zu Syrien
(28.05.2013)
Syrien: Asselborn setzt weiter auf diplomatische Lösung
(28.05.2013)
Zypern-Krise: Finanzpolitiker üben scharfe Kritik an EZB
(21.03.2013)
SPD-Fraktionsvize Erler sieht stärkeres militärisches Engagement auf Europa zukommen
(14.02.2013)
Obama kündigt Verhandlungen über Freihandelsabkommen mit EU an
(13.02.2013)
Mali-Konflikt: Cohn-Bendit wirft EU-Staaten mangelnde Abstimmung in Außenpolitik vor
(19.01.2013)
Ex-Generalinspekteur: Mali-Einsatz wird langwierige Mission für Europa
(17.01.2013)