Foto: Mukhail Metzel/AP/dapd
Berlin – Der Internationale Frauentag geht auf eine Initiative der deutschen Sozialistin Clara Zetkin bei der II. Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz in Kopenhagen 1910 zurück. Erstmals fand er am 19. März 1911 statt und wird heute jedes Jahr am 8. März gefeiert. Seit den Anfängen sind die Grundforderungen gleicher Lohn für gleiche Arbeit, gleiche Bildungs- und Ausbildungschancen, soziale Sicherung von Frauen, politische Gleichberechtigung und Frieden.
In Deutschland hielt der Frauentag Anfang der 1920er Jahre Einzug und wurde in der Zeit des Nationalsozialismus verboten. In der Nachkriegszeit begingen ihn besonders die kommunistischen Staaten Europas als Tag der Befreiung der Frauen. In der DDR war der Frauentag ein wichtiges Datum, Blumen und kleine Geschenke waren üblich. In Westdeutschland war das Interesse am Frauentag, der anfangs im Zeichen von Friedensdemonstrationen stand, zunächst verschwindend gering. Erst in den späten 1960er Jahren wurde der 8. März wiederbelebt.
(dapd)
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