Aktuelle Nachrichten – Gesellschaft
05.01.2012
Foto: S. Hofschlaeger/Pixelio
Weiterbildung wirkt sich nicht kurzfristig, sondern langfristig auf die berufliche Karriere aus. Dies belegen empirische Studien zum Einfluss von Weiterbildung auf den beruflichen Aufstieg und das Einkommen von Hochschulabsolventen.
Insbesondere männliche Hochschulabsolventen, die in den ersten Jahren nach Studienabschluss Weiterbildungsmaßnahmen besucht haben, sind fünf Jahre später in Führungspositionen aufgestiegen. Dabei haben Wirtschaftswissenschaftler deutlich größere Chancen als Mathematiker, Informatiker und Bauingenieure.
Beschäftigten im öffentlichen Dienst und Teilzeitbeschäftigten bieten sich weniger Aufstiegsmöglichkeiten. Zu diesem Ergebnis gelangen Kolja Briedis und Torsten Rehn in ihrer Studie über den Einfluss von Weiterbildung auf den beruflichen Aufstieg von Hochschulabsolventen.
Kathrin Leuze und Susanne Strauss zeigen, dass vor allem der Studienabschluss das Einkommen in den ersten Jahren beeinflusst. Darüber hinaus können vom Arbeitgeber finanzierte Weiterbildungsmaßnahmen sowie Weiterbildungen, in denen Führungsqualifikationen vermittelt werden, wesentlich zu einem höheren Einkommen beitragen. Weitere Themen sind die Positionierung der deutschen Hochschulen auf dem Markt der Weiterbildungsangebote und der Stellenwert des lebenslangen Lernens im internationalen Vergleich.
Die Ausgabe 4/2010 kann entweder in gedruckter Form per E-Mail (sekretariat@ihf.bayern.de) beim IHF bestellt oder über die Homepage www.ihf.bayern.de als pdf-Datei heruntergeladen werden. (idw/IHF)
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