Frankfurt/Main – Möglichst günstige Flüge sind das Ziel, aber viele Reisende stranden auf dem Weg dorthin. Die Stiftung Warentest hat einige Tipps, wie man möglichst wenig Geld für die Flugreise bezahlt:
- Buchen: Wirklich günstige Flüge gibt es hauptsächlich im Internet. Dieser Bestellweg ist günstiger als per Telefon.
- Preise: „Wer lange im Voraus bucht, zahlt für das Ticket mitunter nur die Hälfte“, erklärt die Stiftung Warentest, die im Sommer Billigflug-Angebote unter die Lupe genommen hat. Flüge an Wochentagen sind deutlich billiger als am Wochenende. Außerdem werden nach Erfahrung der Tester die günstigsten Angebote bei Sonderaktionen angeboten. Deswegen helfe es, sich über Newsletter der Airlines auf dem Laufenden zu halten.
- Service: Wer auf eine Mahlzeit an Bord verzichten kann, spart in den meisten Fällen. Denn den Service lassen sich beinahe alle Airlines zusätzlich bezahlen.
- Vertragsbedingungen: Wer einen gebuchten Flug nicht antritt, muss in aller Regel damit rechnen, dass das bereits gezahlte Geld verfällt. Dagegen müssen Steuern und Gebühren erstattet werden. Umbuchungen sind zwar oft möglich, können aber bis zu 60 Euro kosten. Große Preisunterschiede gibt es auch für den Fall, dass ein Ticket auf eine andere Person umgeschrieben werden soll.
- Gepäck: Nicht alle Fluglinien befördern aufzugebendes Gepäck kostenlos, sondern nur Handgepäck. Auch für Übergepäck fallen zusätzliche Kosten je Kilo an.
- Flughäfen: Billig-Airlines steuern häufig kleinere Flughäfen an, was sich für Passagiere mit einer schnelleren Abfertigung bezahlt machen kann. Allerdings sollte an Kosten und Zeit für den Transfer zum Airport gedacht werden. Als Beispiel nennen die Verbraucherschützer die 45-minütige Bahnfahrt von London-Stansted zur Liverpool Street Station. Kosten: 20 Euro pro Strecke.
http://www.test.de (AP)
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