Wiesbaden – Die herkömmliche Käfighaltung bei Legehennen in Deutschland ist deutlich zurückgegangen. Von 1997 bis 2007 verringerte sich ihr Anteil von 89,7 Prozent auf 67,6 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Zugleich stieg der Anteil der Bodenhaltung von 6,6 Prozent auf 17 Prozent, die Freilandhaltung inklusive ökologischer Erzeugung stieg von 3,7 Prozent auf 15,4 Prozent. Insgesamt wurden im Dezember vergangenen Jahres 32,7 Millionen Hennen in 3.000 Haltungsplätzen gehalten.
Die Auslastung der 40 Millionen vorhandenen Stallplätze lag somit bei knapp 82 Prozent. Der Wandel in der Hennenhaltung ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes unter anderem auf die Neufassung der Tierschutznutztierhaltungsverordnung im Jahr 2006 zurückzuführen. In Deutschland ist damit ab 2009 die Haltung von Hennen in konventionellen Käfigen verboten. (AP)
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