Aktuelle Nachrichten – Unternehmen
27.03.2007
Frankfurt/Main – Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann ist mit 13,21 Millionen Euro weiterhin der mit Abstand bestbezahlte Manager Deutschlands. Das Rekordergebnis der größten deutschen Privatbank im vergangenen Jahr ließ auch bei Ackermann die Kasse kräftig klingeln, die Vergütung stieg von 11,9 Millionen Euro 2005 auf 13,21 Millionen Euro, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Geschäftsbericht der Deutschen Bank hervorgeht.
Damit liegt Ackermann an der Spitze der 28 DAX-Unternehmen, die bisher ihre Geschäftsberichte veröffentlicht haben. Platz zwei belegt Linde-Vorstandschef Wolfgang Reitzle mit einem Jahreseinkommen von 7,37 Millionen gefolgt von DaimlerChrysler-Chef Dieter Zetsche mit 7,15 Millionen Euro und RWE-Manager Harry Roels mit 6,9 Millionen Euro.
Die Gesamtvergütung des Deutsche-Bank-Vorstandes stieg von 28,7 Millionen Euro auf 32,9 Millionen. Vor allem die erfolgsabhängigen Komponenten erhöhten sich teilweise deutlich. Dies entspricht einem allgemeinen Trend in der deutschen Wirtschaft. So hatte die „Welt“ am Vortag berichtet, allein bei der Allianz seien die Bonus-Zahlungen um mehr als die Hälfte gestiegen, von 10,16 auf 16,85 Millionen Euro. Bei der Metro habe sich der variable Anteil am Einkommen sogar fast verdoppelt. (AP)
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