Foto: über dts Nachrichtenagentur
Die deutschen Bischöfe haben auf ihrer Frühjahrs-Vollversammlung in Trier beschlossen, dass katholische Krankenhäuser vergewaltigten Frauen in Zukunft die "Pille danach" verschreiben dürfen, wenn sie die Befruchtung verhindert. "Medizinisch-pharmazeutische Methoden, die den Tod eines Embryos bewirken, dürfen weiterhin nicht angewendet werden", wie die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) am Donnerstag betonte. Der Kurswechsel sei möglich geworden, weil neue Präparate auf den Markt gekommen seien, die andere Wirkungsweisen hätten, so die DBK weiter.
Zudem stellten die deutschen Bischöfe auf ihrer viertägigen Vollversammlung die Weichen für mehr Frauen in kirchlichen Führungspositionen.
(dts Nachrichtenagentur)
Hier können Sie sich im Newsletter eintragen.
Schlagworte
Brand in Köln: Muslime in Deutschland kritisieren Ermittlungen
(01.04.2013)
Diskussion über Staatsleistungen an Kirchen geht weiter
(27.03.2013)
Umfrage: Jeder Fünfte glaubt nicht an Gott
(06.03.2013)
Missbrauchsbeauftragter des Vatikans: Geistlichen nicht blind vertrauen
(02.03.2013)
Zeitung: Bischöfe stoppen Aufklärung des Missbrauchsskandals
(08.01.2013)
Nordkirchen-Bischof kritisiert Kommerzialisierung von Weihnachten
(23.12.2012)
Umfrage: Klare Mehrheit der Deutschen lehnt Beschneidungsgesetz ab
(22.12.2012)