Aktuelle Nachrichten – Menschen & Meinungen
04.06.2009
München – Die Mehrheit der Bundesbürger hält Journalisten für parteiisch, intolerant und zu einflussreich. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der TU Dresden im Auftrag der katholischen Journalistenschule ifp in München. Die Studie zeige eine wachsende Journalismusverdrossenheit, sagte der Dresdner Professor Wolfgang Donsbach am Donnerstag. Nur noch ein Drittel der Befragten vertraue Journalisten. Fast zwei Drittel kritisierten, Berichte über Politik seien nicht objektiv. Journalisten unterdrückten häufig Stellungnahmen von Experten, die anderer Meinung seien als sie selbst. Ebenfalls zwei Drittel glaubten, dass bezahlte Recherchen oft vorkämen und die Interessen von Anzeigenkunden in der Berichterstattung berücksichtigt würden. (AP)
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