Berlin – Deutschland liegt bei der neuesten PISA-Studie mit dem Schwerpunkt Naturwissenschaften und Umweltwissen auf Platz 13. Damit liegt es fünf Plätze über dem Ergebnis vor vier Jahren. Ein OECD-Sprecher sagte der AP am Donnerstag, die deutschen Schüler hätten signifikant höher abgeschnitten als der Durchschnitt, der 500 Punkte erzielte. Man dürfe daraus allerdings nicht den Schluss einer Verbesserung ziehen. Das Ergebnis sei Folge einer umfassenderen Messmethode im Vergleich zu früher.
Der OECD-Bildungskoordinator Andreas Schleicher hatte bereits am Mittwochabend gegenüber tageschau.de Berichten widersprochen, wonach sich deutsche Schüler bei der neuen PISA-Studie deutlich verbessert hätten. Die jüngsten Tests könnten nicht mit dem Jahr 2003 verglichen werden. Das neue Testverfahren habe bestimmte Stärken von deutschen Schülern begünstigt. Die PISA-Ergebnisse sollen am 4. Dezember veröffentlicht werden.
http://www.oecd.org/ (AP)
Hier können Sie sich im Newsletter eintragen.
Deutsche Grundschulen in internationaler Spitzenliga
(28.11.2007)
Forscher und Politiker fordern zweigliedriges Schulsystem
(21.11.2007)
Rufe nach radikaler Reform bei Lehrerausbildung
(24.07.2007)