Aktuelle Nachrichten – Mode
01.07.2012
Foto: Jens Schlueter/dapd
Berlin – Bei grüner Mode geht es nach Ansicht der Mode-Expertin Kirsten Brodde sowohl um Umwelt als auch um die Menschen. "Wir wollen weder, dass die Klamotten durch ein Bad von Chemikalien gezogen werden, noch dass sich jemand den Buckel krumm machen muss", sagte die Greenpeace-Sprecherin.
Leider gehe Bio und Fair selten Hand in Hand. Die Wahrscheinlichkeit, beides zu bekommen, sei bei kleineren Labels größer. Große Herstellern setzten zwar immer häufiger auf Bio-Baumwolle, doch bei der Ethik hinkten sie hinterher.
Bio-Baumwolle ist nach Ansicht von Brodde das "Material der Stunde" und "immer eine gute Wahl". Diese werde giftfrei angebaut, ohne Pestizide, Kunstdünger oder Gentechnik.
Bei Kennzeichnungen wie "Sustainable Cotton" oder "Better Cotton" seien die Richtlinien weniger streng, auch wenn dies ebenfalls nach Bio und Fair klinge. Aus ihrer Sicht sei der Bio-Anbau die beste Form.
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