Aktuelle Nachrichten – Unterhaltung
23.10.2012
Foto: ddp/Katja Lenz
Mainz – Das wirkliche Aids-Drama der Bluter-Kranken bildet den Stoff eines neuen ZDF-Fernsehfilms, der seit Dienstag in Köln gedreht wird. Wie der Sender mitteilte, werden in "Blutgeld" drei Brüder (dargestellt von Max Riemelt, David Rott und Fabian Busch) mit einem neuartigen Gerinnungsmittel (Faktor VIII) behandelt, das aus Blutspenden gewonnen wird und Bluter scheinbar sorgenfrei leben lässt. Später stellt sich jedoch heraus, dass sie ausgerechnet dadurch mit Aids angesteckt worden sind. Bis heute haben die damals verabreichten Präparate mehr als 1.000 Bluter-Kranke das Leben gekostet. In der fiktiven Geschichte kommt einer der Brüder ums Leben, ein anderer (Max Riemelt) versucht mit Unterstützung einer Ärztin (Lavinia Wilson), den Übertragungsweg zu beweisen und die Verantwortlichen, die den Skandal zu vertuschen versuchen, zur Rechenschaft zu ziehen. Das Drehbuch schrieben Kai-Uwe Hasenheit und René Heisig, der auch Regie führt.
dapd
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