Aktuelle Nachrichten – International
26.12.2007
Calang – Drei Jahre nach dem Tsunami haben Überlebende am Mittwoch in Indonesien der Opfer der schlimmsten Flutkatastrophe in der Geschichte des Landes gedacht. Hunderte beteten in der Provinz Aceh vor Massengräbern und Moscheen. Am 26. Dezember 2004 hatte das seit 40 Jahren stärkste Erdbeben vor der Küste Indonesiens eine zerstörerische Flutwelle ausgelöst. 230.000 Menschen rund um den Indischen Ozean kamen ums Leben, etwa die Hälfte davon in Indonesien.
Tausende starben auch in Sri Lanka, Indien und Thailand, wo ebenfalls zahlreiche Gedenkveranstaltungen stattfanden. An der Küste unweit der indonesischen Hauptstadt Jakarta auf der Insel Java fand am Mittwoch auch eine Tsunami-Warnübung statt. Die nach 2004 installierten Warnsirenen schrillten und hunderte Anwohner liefen im Rahmen der Übung bis zu zwei Kilometer landeinwärts. Mehrere Minister und der Staatspräsident Susilo Bambang Yudhoyono nahmen an der Übung teil. (AP)
Hier können Sie sich im Newsletter eintragen.
Schlagworte
Vulkan Merapi bricht erneut aus
(01.11.2010)
Angst vor Tsunami treibt Indonesier nach neuem Beben in die Flucht
(23.07.2006)
Zahl der Tsunami-Opfer auf Java steigt auf fast 550
(21.07.2006)
Zahl der Tsunami-Opfer auf Java steigt auf mehr als 530
(19.07.2006)
Indonesische Regierung gab Tsunami-Warnung nicht weiter
(18.07.2006)
Bisher keine Hinweise auf Deutsche unter Tsunami-Opfern
(18.07.2006)
Mindestens 86 Tote nach Tsunami auf Java
(17.07.2006)