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Drei Todesopfer bei Massenkarambolage südlich von Ulm

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01.01.2013

Drei Todesopfer bei Massenkarambolage südlich von Ulm Foto: dapd/Oskar Eyb
Drei Todesopfer bei Massenkarambolage südlich von Ulm

Foto: dapd/Oskar Eyb

Ulm – Bei einer Massenkarambolage auf der Bundesstraße 30 südlich von Ulm sind in der Silvesternacht drei Menschen ums Leben gekommen. 16 weitere wurden teils schwer verletzt, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Bei den Todesopfern handele es sich um ein Ehepaar im Alter von 80 Jahren aus Ulm sowie einen 20-Jährigen aus dem Kreis Biberach. Wie es zu dem folgenschweren Zusammenstoß von zwölf Autos kam, blieb zunächst unklar.

"Vermutlich könnte eine Nebelbank Ursache für den Unfall sein", sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur dapd. In der Nacht habe dichter Nebel geherrscht. Das Trümmerfeld des Unfalls, das sich über mehr als hundert Meter erstrecke, werde von zahlreichen Polizisten und Gutachtern abgesucht. Die Bundesstraße in Höhe Ulm-Donaustetten wurde beidseitig gesperrt. Die Polizei schätzte, dass die Bergungsarbeiten noch bis zum späten Vormittag dauern könnten.

Der Unfall ereignete sich nach Polizeiangaben um 01.15 Uhr. Alle Wagen, die in die Massenkarambolage verwickelt waren, waren aus Biberach kommend in Richtung Ulm unterwegs, wie der Sprecher sagte. Der 20-Jährige, der bei dem Unfall ums Leben kam, saß nicht in dem Auto des toten Ehepaares, sondern war Mitfahrer eines anderen Wagens. Für alle drei kam jede Hilfe zu spät, sie starben noch an der Unfallstelle. Die Verletzten wurden in umliegende Kliniken gebracht, drei von ihnen mit schweren Verletzungen.

dapd

 

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