Rio de Janeiro - Eine ungewöhnliche Trockenperiode hat die berühmten Iguacu-Wasserfälle in Brasilien erheblich zusammenschrumpfen lassen. Die insgesamt 275 Katarakte an der Grenze zu Paraguay haben nur noch ein Fünftel ihres normalen Volumens, wie lokale Medien am Dienstag berichteten. Einige Wasserfälle seien sogar komplett ausgetrocknet.
Die Iguacu-Fälle wurden 1986 zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt. Der Name Iguacu kommt aus der Sprache der Guarani-Indios und bedeutet «großes Wasser». Trotz des Wassermangels ist die Energieproduktion im nahe gelegenen Staudamm Itaipu, dem größten Wasserkraftwerk Brasiliens, bislang nicht gefährdet.
(AP)
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