Banda Aceh – Zwei Jahre nach dem verheerenden Tsunami ist Indonesien von schweren Überschwemmungen heimgesucht worden. Auf der Insel Sumatra wurden nach Behördenangaben fast 90 Leichen geborgen, dutzende Menschen wurden noch vermisst. Die Nachrichtenagentur Antara berichtete von 114 Todesopfern. Mehr als 150.000 Menschen wurden in Indonesien und im benachbarten Malaysia in die Flucht getrieben.
Allein in der indonesischen Provinz Aceh wurden am Sonntag 60 Tote entdeckt, wie ein Behördensprecher mitteilte. Zahlreiche Häuser auf Sumatra standen unter Wasser, etliche Familien saßen auf den Dächern fest. In Malaysia wurden bislang sieben Tote gezählt. Allein im Staat Johor an der Grenze zu Singapur harrten der Nachrichtenagentur Bernama zufolge fast 70.000 Flüchtlinge in Notunterkünften aus. In durch die Fluten von der Außenwelt abgeschnittenen Gegenden kam es zu Plünderungen.
(AP)
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