Aktuelle Nachrichten – Kultur
03.05.2012
Foto: AP Photo/Sotheby's
New York – Die Frankfurter Kunsthalle Schirn registriert zeitgleich zur New Yorker Versteigerung des Bilds "Der Schrei" von Edvard Munch (1863 bis 1944) einen rekordträchtigen Ansturm auf ihre laufende Ausstellung von Werken des Norwegers. In der vergangenen Woche zählte die Kunsthalle den 150.000 Besucher. "Munch ist zeitgemäß", sagte die Sprecherin des Museums, Carolyn Meyding. "Das erklärt den Zulauf bei uns und den Spitzenpreis in den USA." Das Auktionshaus Sotheby's versteigerte den "Schrei" in der Nacht zu Donnerstag deutscher Zeit für 120 Millionen Dollar. Die Ausstellung "Edvard Munch. Der moderne Blick" läuft in der Schirn seit Februar und noch bis 28. Mai.
Als Symbol für die Ängste des modernen Menschen zählt der "Der Schrei" von Edvard Munch zu den bekanntesten Gemälden der Welt. Auf einer Auktion in New York hat eine Version des Kunstwerks nun einen Rekord aufgestellt: Für 119,9 Millionen Dollar (91,3 Millionen Euro) erhielt ein unbekannter Bieter bei Sotheby's am Mittwoch den Zuschlag – der bisherige Rekord in einer Versteigerung lag bei 106,5 Millionen Dollar für einen Picasso.
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